Auf der ersten Demo dabei –
Zug der Liebe

Die Vorbereitungen laufen. Unsere erste Demo an der wir teilnehmen. Wir wollen Erfahrungen sammeln, denn wir haben noch viel vor in unserer Stadt.

Unser wirklich cooler alter US-Bus wird mit ein paar Sprüchen aufgepimpt und Vorrat muss besorgt werden. Schließlich haben wir 28 Grad, das heißt wir benötigen Obst und so viel Wasser wie es geht. Wir freuen uns auf unsere „Jungfernfahrt“ und sind schon ein wenig aufgeregt.

Das Team ist super! Die Vorbereitungen laufen, alles ist bis ins letzte Detail durchgeplant. Ein großes Kompliment an dieser Stelle an das Team vom „Zug der Liebe“, ihr seid echte Profis und klasse organisiert!

Es geht los, das Wetter ist klasse und es ist megawarm. Wir sind nicht ganz wie vorgeschrieben 20 Leute, dennoch schaffen wir es zumindest am Start mit 20 Personen aufzufahren. DJ, unser Busfahrer ist so cool, dass alle mit ihm ein Foto haben wollen.

Unser Team bekommt Ordner-Stulpen für die Arme, auch sind wir alle an einem roten Gummiband verknüpft, schnell erschließt sich warum. Der Raum um das Fahrzeug herum muss gesichert sein. Auch für unser Team ist es wie eine „Ruhezone“, in der wir uns bewegen können.

Bevor der Wagenzug zum Auftakt kommt geht es zur Kundgebung.

22 Wagen sind angemeldet, viele halten ihre Reden um ihr Anliegen, ihre Wünsche und ihre Obsessionen darzulegen. So auch wir. Wir kämpfen für bezahlbaren Wohnraum. Hamid, geht nach vorne und wir stellen uns hinter ihn. Wir fallen durchaus auf.

Mint – das leuchtet tierisch in der Sonne. An uns geht niemand vorbei. Die Rede ist cool, Hamid spricht frei und spontan! Bei seinem Versprecher „Starfucks“ ……lacht das Publikum und klatscht. Klar, schon einmal drüber nachgedacht, dass ein Kaffee im Pappbecher fast 5 Euro kostet und der klassische Bäcker dir den Kaffee in der Porzellan-Tasse für 2,50 serviert – plus einem Verweilmoment, der in der heutigen Zeit wichtiger denn je geworden ist..?

Nun denn, es geht endlich  los. Vor uns der Mega-Techno-Truck, die Musik ist so laut, dass wir uns eine eigene Musik ersparen. Anfangs sind einige aus dem Team noch zögerlich. Noch nicht alle wippen zur Musik ihre Leiber. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo alle von der Techno-Musik angefixt sind.

Ausgelassen tanzen wir am roten Sicherheitsseil, die Menge tanzt an uns vorbei. Hände werden abgeklatscht, die Faust gebasht. Unsere Luftballons, die wollen alle haben. Es macht Spaß den freundlichen und friedlichen Leuten zuzuschauen. Die verrücktesten Typen ziehen an uns vorbei. Eine Mischung aus Fasching und CSD, aber auch „ganz normal“ ist zu sehen. Was alle gemeinsam haben: sie sind gut drauf. Und das ist mega ansteckend.

Unser Team hat sich super gemacht. Unsere Jenja war der Knaller. Sie war am hinteren Fahrzeug für die Ordnung zuständig und hat ihre Zeit genutzt, um Unterschriften zu sammeln. Cindy unsere Teamchefin sah mit Kopfhörer und Mikro nicht nur cool aus, sondern war zuständig für den reibungslosen Ablauf und die Organisation. Hat sie klasse gemacht.

Bünyamin unser angehender Wirtschaftspsychologe hatte alles im Griff und hat mit seinem Charme ununterbrochen Luftballons nicht nur selbst aufgeblasen, sondern fein säuberlich an unserem total beliebten „TeureMietenabschaffen“-Schlüsselanhänger befestigt. Er hatte schnell erkannt, dass er so die Herzen aller hübschen Damen auf seiner Seite hatte.

Alles in allem, es hat mega Spaß gemacht. Die Menschen waren durchweg gut gelaunt – und wir werden im nächsten Jahr wieder dabei sein!

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